|
ab 1.7.2011 in der Gemeinschaftspraxis Dornacherplatz am Dornacherplatz 15 4500 Solothurn Tel. 032 621 21 33 FAX 032 621 21 32 info@cmz.ch (bitte keine emails zur Annullation/ Verschiebung von Terminen)
|
|
Erikos Konzerte
Liederabend mit Eriko Makino Grögler und Werner Giger Wenn man die japanische Kunst kennenlernen möchte kann man nicht an einer Gesamtschau des Menschen als Einheit von Leib, Seele und Geist, das heisst der östlichen Philosophie, vorbeigehen. Bei den Gedichten und Melodien des japanischen Liedes bedeuten die Seele oder der Geist, der Natur, des Menschen, der Pflanzen und der Tiere sehr viel. Gefühle des Menschen sind für Europäer und Japaner nicht anders, aber der Ausdruck ist verschieden, wie wohl bei allen Kulturen und Traditionen. Im Gedicht des japanischen Liedes werden oft Gefühle oder Geschichten des Menschen in einfachster Form als Gleichnisse aus der Natur erzählt. Der Gedanke der Einheit der östlichen Philosophie bedeutet, dass der Mensch einerseits ein Teil der Natur ist und andererseits die Natur die Ausstrahlung und die Gedanken des Menschen beeinflusst und mitfühlt. Aufgrund ihrer Kenntnisse auf dem Gebiet des Gesanges erteilt Eriko Makino Grögler auch Gesangsunterricht und Stimmbildungs- Unterricht. Anfragen hierzu wie auch zu aktuellen Konzerten über das Chinesische Zentrum oder unsere email MärchenTränen vom MondEs war einmal als die Erde geboren wurde, da wurde sie von zwei verschiedenen Geistern, dem Tag und der Nacht beschützt. Diese beiden Geister hatten eine wunderschöne Sänfte, womit sie im Himmel ihren Weg gehen konnten um die liebe Erde zu beobachten. Die Sänfte des Tages hiess Sonne. Die Sänfte der Nacht hiess Mond. Diese beiden Geister liebten die Erde zu tiefst und wollten auch alle beide die Erde alleine beschützen. Und der Tag und die Nacht kämpften gegen einenander. Der Tag war ein aktiver Geist, lebendig und erfolgreich. Er lachte immer heiter und klar. Die Nacht war ein passiver Geist, ruhig und freudlich. Sie liebte die Einsamkeit, aber sie war sehr beliebt, weil sie die Hitze kühlen und die Müdigkeit beruhigen konnte. Der Kampf aus Liebe dauerte 23 Tage lang und die Sänfte der Nacht zerbrach, war nicht mehr ganz rund und verlor diesen Kampf. Als sie von der lieben Erde weggehen musste, weinte sie heimlich und ihre Tränen tropften auf die grünen Blätter und Blumen der Erde und leuchteten sehr rein im Sonnenlicht des lachenden Tages. Das war der erste Morgentau... Der Tag war mächtig aber warm. Er trocknete ihre Tränen sofort und tröstete die Nacht. Er sagte ihr: " Ich weiss jetzt: Du hast auch so eine tiefe, reine Liebe für die Erde. Mit dieser schenkst Du sicher der Erde viel Schönheit, die ich nicht schenken kann und schützt sie, wo ich sie nicht schützen kann. Wenn ich einmal mit meiner Sänfte durch den Himmel fahre, kannst du eine weile die Erde beobachten, bis ich wieder zurückkomme." Als die Nacht das hörte, weinte sie vor Freude und Dankbarkeit, und die schimmernden Tränden fielen wieder auf die grüne Erde. Das war der erste Abendtau.... Die Tränen des Leids trockneten sofort, aber die Tränen der Dankbarkeit blieben lange leuchtend unter dem Mondenschein.
Illustration : Javier Lehky- Hagen, Basel Erikos Märchen werden in Fortsetzung von Zeit zu Zeit geändert und es gibt noch viele davon..... Es wäre schön, wenn man die Märchen von Eriko auch in Europa herausgeben könnte. Allfällige Vorschläge sind sehr erwünscht an unsere e-mail Adresse |