wpe2.jpg (2139 Byte) wpe3.jpg (1838 Byte) CMZ Chinesisch Medizinisches Zentrum Solothurn

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Tai Chi und Chi Gong

Yangjia Michuan Tai Chi Chuan

Die geheime Übermittlung des Taiji Quan

der Familie Yang

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Seit undenkbar langer Zeit steht die Suche nach dem "langen Leben" (Chang Cheng) im Vordergrunde aller Bemühungen der Weisen Chinas. Zu diesem Zwecke wurden verschiedene psycho- physische und psycho- spirituelle Methoden erschaffen. Einige dieser Anwendungen verschwanden mit der Zeit, andere veränderten und entwickelten sich, die übrigen fusionierten und ergaben das TAIJl QUAN. Die Wurzeln des Taiji Quan, wie wir es heute kennen und ausüben, reichen ins 13. Jahrhundert zurück. Sein Begründer, Chang San Feng, auch der Meister der drei Bergspitzen genannt, war ein Schüler von Li Dao Chi, der im Münster Nanyan auf dem Berg Wudang seine aus dem 7. Jahrhundert stammende Form, ,,das lange Boxen" unterrichtete.

Die Legende erzählt, dass eines Tages Chan San Feng während seines Mittagsschlafes von eigenartigen Geräuschen geweckt wurde. Eine Elster und eine Schlange lieferten sich einen Kampf. Mit runden und geschmeidigen Bewegungen wich die Schlange flink den peitschenden Schnabelschlägen des Vogels aus und schlug jeweils mit dem unbewachten Kopf oder Schwanz zurück. Die Elster war bald ermüdet und gab den Kampf auf. Aus diesem Schauspiel erkannte Chan San Feng die Überlegenheit der Langsamkeit über die Geschwindigkeit, der Gelenkigkeit über die Stärke und der Absicht über den Willen. Er übernahm somit diese Grundsätze und baute sie in seinen Bewegungsablauf ein. Somit war der Grundbaustein fürs heutige Taiji Quan gelegt. Zu Beginn war sicherlich der Gedanke des großen chinesischen Philosophen Lao Tse: "Um den Höchsten Grad an Beweglichkeit zu erreichen, konzentriert euren Atem"ebenso von Bedeutung.

Wie die Energie und das Blut des Körpers Bewegung braucht, benötigt unser Geist und die Nährenergie Ruhe um zu bestehen. Ruhe und Bewegung sind im Tai Qi Quan und Chi Gong ideal mit einander verbunden nach uralten Techniken.

Die Tradition wollte es, dass das Taiji Quan nur den engsten Familienmitgliedern weitergegeben wurde. Man erzählt, dass Yang Lu Chan, der Gründer des Taiji Quan der Familie Yang, sich als Diener bei der Familie Chen einstellen ließ, um das Taiji Quan der Familie Chen abzuschauen. Yang Lu Chan baute auf seinem Erlernten auf und gründete das Taiji Quan der Familie Yang. Da diese Form nicht öffentlich gelehrt wurde nennt man sie Yangjia Michuan Taiji Quan, übersetzt: Die geheime Weiterleitung des Taiji Quan der Familie Yang. Daneben existierte die öffentlich gelehrte Yang- Form.

Nach lückenloser Ueberlieferung ist heute Wang Yen Nien, der einzige Meister, der diesen Stil des Tai Chi Chuan unterrichtet. Er lebt heute nach seiner Flucht vor der Kulturrevolution in Taiwan und unterrichtet und praktiziert nach wie vor, trotz seines hohen Alters.

Die Fünf Grundgedanken des Taiji Quan sind:

DIE RUHE DES GEISTES: Der Geist leitet unsere Gedanken und Gefühle. Nur mit ruhigem Geist können wir unsere körperlichen und emotionellen Bewegungen beherrschen.

DIE BEWEGLICHKEIT: Um den Körper zu erhalten ist es unumgänglich, eine ausgeprägte, physische Beweglichkeit zu erlangen und zu pflegen.

DIE SAMMLUNG DES ATEMS: Der Atem muss tief und regelmäßig sein, um den ganzen Körper mit Energie versorgen zu können. Die Energie erlaubt so jedem Körperteil zu atmen, sich zu erneuern und zu stärken. Eine langsame, tiefe und bewusste Atmung beruhigt unseren Geist und ermöglicht so eine bessere Kontrolle unserer Bewegungen.

DIE UNTRENNBARKEIT DER ENERGIE: Im Taiji spricht man vom Prinzip der universellen, im Weltall vorhandenen Energie, die jede Körperkraft bezwingt. Um verwendbar zu werden, muss die Energie im Körper gesammelt werden. Der Energiefluss im Körper äußert sich durch die Wechselbewegung von leer und voll. Wenn diese Körper- Energie harmonisch ist, kann man auf die universale Energie zurückgreifen.

DIE KONZENTRATION: Mit der Konzentration wirkt man auf den Atem ein, um ihn in geistige Energie (Shen) zu wandeln. Erst durch die Beherrschung der Konzentration, des Atems, der Bewegung und des Geistes kann sich die Energie wirksam äußern.

Die regelmäßige Ausübung des Taiji Quans hat eine harmonisierende Wirkung auf Körper und Geist. Durch die Bewegungsabläufe übt man den Körper und sichert ihm eine andauernde Beweglichkeit und Geschmeidigkeit. Gleichzeitig übt man den Geist und erhält ihn aufnahmefähig und ruhig. Durch die Atmung hilft man dem Geist ruhig und dem Körper beweglich und gesund zu sein. Die körperliche und geistige Gesundheit kann durch diese Kunst erhalten werden, da sie von Menschen jeden Alters und Körperzustandes praktiziert werden kann. Besonders effektiv ist es bei der Behandlung von Stress, Überforderung, Beschwerden der Wirbelsäule und der Gelenke, bei Muskelatrophie, bewegungshemmenden und deformierenden Krankheiten, bei Gleichgewichtsstörungen, Orientierungsschwierigkeiten usw.

Da das Taiji Quan vom gleichen Ursprung wie die asiatischen Kampfsportarten kommt wird es oft auch als ,,Schattenboxen" bezeichnet. Deshalb haben die Bewegungen auch Anwendungen in der Selbstverteidigung. Das Wissen darüber vereinfacht das Erlernen der Bewegungen erheblich, da dadurch eine Funktion derselben gegeben ist.

PROGRAMM des Yangjia Michuan Tai Chi Chuan

Grundübungen

Die 13 Bewegungen

1. DUAN

2. DUAN

3.DUAN

Neue Schwertform (WU DANG)

Alte Schwertform (KUN LUN)

Fächer

Stock

14 Grundübungen des Tui Shou

Tui Shou ( "Klebende Hände"- Partnerübung)

Neigong (Innere Arbeit/ Meditation und Energetik)

Säbel

 

Joseph Pinto ist Gründer der Schule des Goldenen Berges (Ecole de la montagne dorée). Er betreibt seit über 30 Jahren asiatische Kampfsportarten und war lange Kung Fu Lehrer, Instruktor beim italienischen Berufsheer, Leibwächter, Ausbilder in verschiedenen Sicherheitsagenturen und der Polizei für Nahkampf und Selbstverteidigung etc. Er hat ebenso einen eigenen Stil im Kung Fu entwickelt (Ching Kuan Chuan ( Kampfkunst der gelassenen Betrachtung)).

Seit 20 Jahren betreibt er intensiv Tai Chi Chuan.

Er ist Lehrer des Yangjia Michuan Tai Chi Chuan (5. Generation) und des Nei Gong der Gold Mountain Daoist School of Internal Alchemy ( 6. Generation), sowie auch Privatschüler von Meister Wang Yan - Nien (4. und 5. Generation ).

Regelmässige Kurse erteilt er fast im gesamten Wallis ( Brig, Sion, Martigny usw. ). Er ist auch in der Migros- Ausbildung zum Wellness- Trainer für das Gebiet des Tai Chi und der Energetik zuständig.

Dank einer fundierten Ausbildung in Traditioneller Chinesischer Medizin praktiziert er auch Massage, Akupunktur und andere Energetische Heilmethoden in seinem Zentrum.

Workshops für Tai Chi und Qi Gong erteilt er auch für unser Zentrum für TCM in Solothurn. Bitte erkundigen Sie sich in unserem Zentrum 032 621 21 33 (Home) nach genauen Kursdaten.

Joseph Pinto : in Monthey, Martigny, Fully, Sion und Brig
Ecole de la montagne dorée, Av. de France 21, 1870 Monthey
Tel/FAX ; 024 / 471 47 82 Natel : 079 210 93 29